Das Loch oder der Ball?
Das Loch der Begierde, so wissen zumindest Golfende auf diesem Planeten, misst exakt 10,79 cm oder anders formuliert 4¼ Zoll im Durchmesser. Das trifft sich gut, denn die kleine Kugel, deren einziges Lebensziel es ist, sich dort hinein fallen zu lassen, misst laut Regelwerk im Durchmesser zwischen 1.68 und 1.72 Zoll. Es verbleiben also noch gut 0.82 Zoll oder kontinentale 2,08 cm Restdurchmesser für einen Flaggenstock ("to give you a little hope"), welcher dem präzise geputteten Ball den nötigen Platz zum „Fallen“ gerade noch gewährt. Bei solch Millimeterarbeit stellt sich die berechtigte Frage nach dem Zuerst: War es das Huhn oder das Ei? Im Falle der Golfenden: Das Loch oder der Ball?
Anno 1891 ließ sich der Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews (R&A) ein, die Weite von 4¼ Inch als das definitive Maß für das Loch festzulegen; seitdem der Standard für alle Golflöcher auf jedem Golfplatz dieser Welt. Nun denn, Huhn, Ei, Loch, Ball? Das bis hier weithin bekannte Fachwissen bringt allerdings keine Erkenntnis über den Grund der Größe selbigen Lochs.
Offensichtlich nichts profaneres, als ein altes britisches Abwasserrohr soll es gewesen sein. Etwa 60 Jahre zuvor, eben zufällig im Maß 4¼ Zoll am Rand eines schottischen Golfplatzes in Musselbourgh entdeckt, befand man das Fundstück bereits um 1829 geeignet, um als erste Lochschneidemaschine der Golfgeschichte im sechstältesten Golfclub der Welt dazu zu dienen, endlich gleichmäßige Löcher zu stechen.
In den folgenden Jahren haben sich dazu noch auf 4 Zoll abgeschnittene Stücke gleichartiger Rohrware als Einsätze zur Stabilisierung der Lochränder bewährt und in den schottischen Golfclubs des frühen 19. Jahrhunderts immer weiter verbreitet. Folglich fand dieses Rohrmaß als der Standard für die Lochabmessung schließlich Einzug in das offizielle Regelwerk de R&A.
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kein Druck am Abschlag...

so isses...
Auf 1,5 Meter Entfernung kann ein Ball, welcher perfekt geputtet wurde, das Loch verfehlen, weil er seitlich an einem Dimple getroffen wurde. (Golfball – Wikipedia)
Truth...
You can be a Gentleman without being a Golfer, but you can not be a Golfer without being a Gentleman!
Früher war doch alles...
Als Mitte der 1980er Jahre die Planungen für unseren Golfplatz Gestalt annahmen, wurde ja bekanntlich die Gofa gegründet, die auch die Baupläne für das Gelände beim zuständigen Bauamt einreichen musste. Wie erzählt wird, ergab es sich, dass unser Gründungsmitglied und Herrengolfer Michael Zollner also damals in der Amtstube des Bauamtes saß, während der Beamte die Pläne mit kennendem Blick begutachtete: "Herr Zollner, das ist ja alles gut und schön, aber es fehlt noch die komplette Statik." "Statik? Wofür denn eine Statik?" fragte Michael den gewissenhaften Amtmann. "Na, für die vielen Bunker, die sie hier oben bauen wollen..."
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Golfers Dilemma…
Matchplay-Finale: Du stehst mit deinem direkten Gegner um die Clubmeisterschaft all square am letzten Abschlag. Du hast die Ehre: Schnurgerader Drive, mitte Fairway, perfekt. Dein Gegner sliced seinen Drive rechts ins halbhohe Rough.
Ihr geht vor und du hilfst als Sportsmann, seinen Ball im hohen Gras zu suchen. Nach kurzer Zeit sagt dein Gegner: "Danke Dir, spiel doch schon deinen zweiten Schlag, ich schaue nur noch kurz hier am Wald und sonst gehe ich zurück und schlage einen neuen Ball."
Du gehst zurück auf den Fairway und schlägst deinen Ball sauber auf das Grün, etwa fünf Meter bis zur Fahne. Der Sieg ist dir nicht mehr zu nehmen. Gerade als dein Ball zur Ruhe kommt, hörst du aus den Büschen neben dir: "Hab ihn!" Augenblicklich danach kommt ein Ball aus dem Wald in Richtung Grün geflogen und rollt, gut für geschenkt, auf 30 Zentimeter an den Stock.
Hier ist nun dein Dilemma:
Ziehst du den eben im Rough gefundenen Spielball von Mr. Mulligan jetzt aus deiner Hosentasche und konfrontierst ihn damit, oder belässt du es dabei und hältst einfach deinen Mund?
Happiness is a long walk
...with a putter.
Wo der Merlot-Cup entstand...
Anfang der 90er Jahre konnten vier kurhessische Golfer (H.M. Zollner, K. Wenk, K.H. Pralow, H. Könemann) nicht genug vom Golfen bekommen und fuhren nach der Saison zum Golfspielen nach Italien in die Toskana.
Wir spielten eine Woche lang täglich im Golfclub Montecatini und wurden gefragt, ob wir nicht am Samstag bei einem Turnier mitspielen möchten? Si, claro! Zu viert zusammen in einem Flight ging es also ins Turnier. An jeder dritten Bahn war ein Stand mit Kleinigkeiten zum Essen und mit Wein aufgebaut. Wir ließen es uns schmecken, tranken aber keinen Wein.
Was wir nicht wussten: Pro getrunkenem Glas Wein wurde ein Schlag am Score abgezogen. Bei der Anmeldung wurde uns dies nicht erklärt, da im Sekretariat nur italienisch gesprochen wurde. Nach 9 Löchern trafen wir den Pro, der uns alles auf Englisch erklärte. Nachdem wir nun wussten, um was es ging, tranken wir auch den Wein (außer unser Abstinenzler Michael, der den Wein immer unbemerkt entsorgte). Am Ende reichte es für uns, trotz dem weniger getrunkenen Wein, zum 4. Platz in der Wertung.
Wieder zu Hause hatte ich die Idee, so ein Turnier auch beim Herrengolf zu veranstalten. Da in den 90er Jahren der Beaujolais Primeur auch in Deutschland sehr promoted wurde, nannte ich das Turnier „Beaujolais Cup“. Das Turnier war ein großer Erfolg und wurde zwei Jahre als Herrengolf Turnier veranstaltet. Immer mehr Teilnehmer wollten mitspielen, so wurde das Turnier dann vom Club veranstaltet. Später war der Beaujolais nicht mehr so einfach zu bekommen, so reichte man dann „Merlot“.
Bis heute wird der „Merlot Cup“ im KHGC gespielt und erfreut sich jedes Jahr mit großen Teilnehmerzahlen aus nah und fern sehr großer Beliebtheit.
Hardy Könemann
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Herrengolf-Tour...
Um unter den international bedeutenden Golfwettbewerben nicht nur spielerisch, sondern auch prestigemäßig gleichgestellt zu sein, wird angeregt, die (KurHessische) HerrenGolfreise in:
KHHG-Tour
(sprich: Käyäytschäytschdschiee-Tour)
umzubennen. Eine entsprechende Petition wird allen Herrengolfern am 1.April 2026 erneut zur Unterschrift vorgelegt.
Eine Geschichte vom schönsten Spiel der Welt...
"Die Legende von Bagger Vance" (Will Smith, Matt Damon, Charlize Theron) kostenlos hier ansehen (Daily Motion) Must See!
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a bird of a shot...
An einem windigen Wintertag des Jahres 1903 trafen sich die Gebrüder William P. und Abner Smith aus Philadelphia mit ihrem Spielpartner, dem Hotelier George A. Crump jr. (mit C, nicht mit T!), auch bekannt als der spätere Erbauer des Pine Valley Golf Clubs, zu einer Runde Herrengolf im ehrwürdigen Atlantic City Country Club in New Jersey. Auf der Bahn 12, einem Par 4, (andere Quellen berichten es könnte auch die Bahn 2 gewesen sein, man weiß das nicht mehr so genau) gelang einem der Brüder Smith (es ist auch hier nicht eindeutig überliefert, welcher von beiden es nun wirklich war) ein großartiger zweiter Schlag vom Fairway, der bis auf gut 10 Inch an den Fahnenstock gerollt sein soll.
Im vornehmen Slang des gerade beendeten 19. Jahrhunderts bezeichnete man in Amerikas High Society etwas als 'bird', wenn es außergewöhnlich oder besonders hervorragend war. So ertönte auch hier der Ausruf aus der Gruppe: "What a Bird of a Shot!" Der darauf folgende Putt zur Drei auf diesem Par4 Loch wurde auf dem Weg zum Grün nicht nur Gegenstand einer Wette, sondern war später natürlich das Gesprächsthema im Clubhaus, wobei dann, vermutlich bei einem gepflegten Glas Kentucky Bourbon Whiskey, die Bezeichnung "Birdie" für einen Score von Eins unter Par geboren wurde.
und sonst so....
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Tour Links (int.)
Herrengolf-Facts
1.049
Herrengolfturniere gespielt
(1992 - 2025)
25.373
Herrengolf-Runden gespielt
(1992 - 2025)
2.508.538
Bruttoschläge insgesamt
(1992 - 2025)
97,6
Brutto-Ø-Score
(1992 - 2025)
76,2
Netto-Ø-Score
(1992 - 2025)
2,5 Mio...
Im 34. Herrengolfjahr 2025 wurde eine historische Marke geknackt. Alle Oberaulaer Herrengolfer haben in Herrengolfturnieren zusammen nun mehr als 2,5 Mio. Schläge absolviert. Genau waren es 2.508.538 Schläge.
Entgegen ersten voreiligen Meldungen hat übrigens nicht Simon diesen historischen Schlag geschwungen. (Ein Zahlendreher in der Tabelle, ja ja...)
Statistisch gesehen, so ergab eine neue Berechnung, geschah der zweieinhalbmillionste Schlag beim 4. Eclectic Turnier am 26. September 2025. Aber wer war es denn nun?? Zählen wir von hinten nach vorn und von unten nach oben, so ergibt sich (zwar nicht in Realzeit, aber statistisch), dass unser Sportskamerad Jochen Noske mit seinem 38. Schlag an diesem Tag, sicher ungeahnt, diese Marke gesetzt hat.
Herzliche Gratulation, Jochen!
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Score Differential
Der/das sog. Score Differential ist der Wert, der für ein gespieltes Bruttoergebnis (GBE) in die Handicapberechnung einfliest. Er errechnet sich aus dem GBE, dem Par des Platzes sowie CR-Wert und Slope, ist also unterschiedlich für jede Abschlagsfarbe und jeden Platz. Genau genommen ist ein Score Differential exakt das Handicap, das dem gespielten Ergebnis entspricht.
Für alle, die wissen gern wollen welcher Score Differential für ein jeweiliges Ergebnis gewertet wird, gibt es auf der Seite Spielvorgaben weiter unten eine Score-Differential Tabelle.
In der Tabelle kann man so auch ablesen, welchen Score man für ein jeweilig persönlich angepeiltes Handicap regelmäßig spielen müsste.
Ach ja, so eine schicke Tabelle gibt es übrigens nur bei uns im KHGC ;-))
SD-Tabelle als PDF (Par70 Kurs)
das Letzte...
...aus der Herrenumkleide:
Eine Liebesdame, die gerade einen Golfer zu Gast hat, zu ihrer Kollegin: "Sag mal, weißt du, was ein Mulligan ist?"





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